Oft ist in Personalausschreibungen zu lesen: SAP-Kenntnisse erwünscht. In Bewerbungsrunden wird man vom Personalchef oft gefragt: haben sie SAP-Kenntnisse? Diese drei Buchstaben sind daher speziell für kaufmännisch tätige in aller Munde. Gerade im Verwaltungsbereich ist die Software nämlich kaum wegzudenken.
Für den, der sich auskennt, lässt sich die Frage nach den Bereichen, die zum
SAP gehören, problemlos beantworten. Aber nicht jeder in der Bevölkerung weiß, was man darunter genau versteht. Das ist aber nicht tragisch. Deshalb soll dieser Text einen kurzen Überblick über die verschiedenen Inhalte, Anwendungsmöglichkeiten und Bereiche geben.
Nutzungsmöglichkeiten gibt es in nahezu allen Verwaltungsbereichen, mittels Programmeinsatz kann Zahlenmaterial optimal aufbereitet und Ansätze entsprechend kalkuliert werden. Einsatzbereiche sind z.B. Fortbildungen aus den Bereichen der Materialwirtschaft, Controlling, Instandhaltung, Finanzwesen, Personalmanagement, Vertrieb, Produktonsplanung und –steuerung, Weiterbildung und Net Weaver. Alles Bereiche, die beispielsweise eine klassische betriebswirtschaftliche Ausbildung beinhaltet (Diplomstudium an der Hochschule oder Fachhochschule, kaufmännische Ausbildung, Weiterbildungsmaßnahmen). Entsprechende Software - eben SAP – befasst sich nun mit diesen Bereichen und ‚erleichtert’ mit seinen Tools und Werkzeugen die optimale betriebswirtschaftliche Beleuchtung von bestimmten Ansätzen, Themen und Bereichen. Dadurch lassen sich Personaleinsatzzeiten in Abhängigkeit verschiedener Einflusskomponenten berechnen.
Der Anwender kann nun auf Basis der ermittelten Zahlen herausfinden, ob eine entsprechende Situation sinnvoll oder negativ zu beurteilen ist. D.h. ob der Einsatz von bestimmten Maschinen, die Änderung bestimmter Fertigungsvorgänge oder die Einstellung eines entsprechenden Mitarbeiters in welcher Form Einfluss auf die betriebliche Kalkulation hat – in Abhängigkeit davon, dass hier natürlich auch Zusammenhänge z. B. mit dem Bereich Absatz hat.